Entstehung
Am Samstag, dem 17. November 2007, traf sich der Pfarrgemeinderat Hl. Geist Pullach zu einer Sondersitzung. Ein Ergebnis der dort gestellten Frage, was “Christsein” im Alltag bedeuten kann, war der Auftrag, die Möglichkeit einer Lebensmittelausgabe an Bedürftige in Pullach zu prüfen und ggf. zu organisieren.
In den darauffolgenden Wochen wurde diese Überlegung völlig unabhängig durch gleichartige Anregungen von caritativer und politischer Seite untermauert. Offensichtlich war die Zeit dafür reif.
Am 16. Januar 2008 traf sich die erste "Pullacher Tafelrunde". Weitere folgten in den darauffolgenden Wochen. Am Tisch saßen Vertreter/-innen der vier Pfarreien aus Pullach und Baierbrunn, der Caritas-Zentren Neuforstenried und Ramersdorf-Perlach-Ottobrunn, des Diakonievereins und der Gemeinden Pullach und Baierbrunn. Mit Hilfe dieser versammelten Kompetenz und Erfahrung konnten wir die wesentlichen Einstiegsfragen klären.
Die dabei erzielten Ergebnisse lauteten wie folgt:
- In Pullach gibt es etwa 200 und Baierbrunn ungefähr 60 berechtigte Personen - zusammen ungefähr 260.
- Erfahrungswerte zeigen, dass nach einer Anlaufzeit 50 % der Berechtigten das Angebot wahrnehmen.
- Die Anzahl freiwilliger Helfer/-innen wird auf mindestens 12 pro "Schicht" geschätzt.
- Die wesentlichen finanziellen Aufwendungen ergeben sich aus den Kosten für Räumlichkeiten und das Fahrzeug.
Zusammenfassend lautete das Ergebnis, dass wir eine Ausgabe von Lebensmitteln brauchen und aufbauen werden.
Knapp zwei Jahre später, am Freitag, dem 04. Dezember 2009, wurden zum ersten Mal Lebensmittel durch den Isartaler Tisch verteilt.